HEFT 05/1993 | Zur Stasi-Auflösung | SEITE 1

 

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie halten das Heft 9 unserer Zeitschrift in der Hand (unserem Farbwechsel gemäß wieder mit rotem Umschlag) - wir betonen das, weil es eine Weile lang so aussah, als ob das Heft 8 unsere letzte Veröffentlichung sein würde. Wir haben uns gerade noch so über die Runden retten können und hoffen nun, daß es auch in Zukunft weitergehen kann. In einer Zeit, da fast alle Geldquellen versiegen, gehört schon viel Mut dazu, an das Weiterbestehen einer unabhängigen Zeitschrift zu glauben. Wir haben diesen Mut und wir wollen alles daransetzen, "Horch und Guck" weiterhin als populär-wissenschaftliche historisch-literarische Publikation über die Runden zu bringen. Sie können uns dabei helfen, wenn Sie weitere Abonnenten für uns werben oder - falls es Ihnen möglich ist - unser schmales Budget durch eine Geldspende auf unser Konto des Bürgerkomitees "15. Januar" 37101818 bei der Berliner Volksbank (BLZ: 10090000) aufbessern helfen.

Apropos Kontakt zu unserer Lesergemeinde: Nach wie vor erhalten wir viele Zuschriften und freuen uns darüber. Auch dann, wenn es kritische Zuschriften sind, besonders zu Artikeln in der Rubrik "Diskussionsforum", die wir extra als Anregungen zur Aussprache auswählen. Aber auch sonst ist kein Beitrag "tabu" - man darf und sollte zu allen Beiträgen seine Meinung äußern, auch dann, wenn sie uns manchmal nicht bequem ist.

Daß wir mit diesem Heft etwas später als sonst auf den Markt kommen, liegt an den oben erwähnten finanziellen Problemen und auch an einigen personellen Veränderungen in der Redaktion. Wir bitten Sie für die Säumigkeit um Verständnis.

Bis zum Heft 10 im November grüßt Sie herzlich im Namen der Redaktion
Josh Sellhorn

PS: Zu gern hätten wir von Ihnen gewußt, was Sie vielleicht auf den Seiten von "Horch und Guck" vermissen und welche Veränderungsoder Verbesserungsvorschläge Sie eventuell vorzubringen haben. Wir machen die Zeitschrift ja nicht für uns, sondern für Sie!

 

Inhaltsverzeichnis Heft 9