Heft 56/2006 | RITUALE IN DER DIKTATUR | Seite 39 - 41

Christa Sengenspeick-Roos

Stärkende Rituale - Die Politischen Nachtegebete der Frauen für den Frieden

 

Ende 1983 waren Ulrike Poppe und Bärbel Bohley verhaftet worden. Traurigkeit und die Angst, dass weitere Verhaftungen folgen würden, prägten die folgende Zeit. Damals entstand in mir die Phantasie: Wenn die beiden Frauen aus dem Gefängnis wieder nach Ost-Berlin zu uns zurückkehren, werden wir ein Politisches Nachtgebet halten. An dieser Phantasie habe ich mich festgehalten. Dabei dachten wir, wir würden erst einmal klagen müssen, um all die erfahrene Resignation und Traurigkeit zu überwinden. Schon zuvor hatten wir im Rahmen der Friedensdekade zu neuen Formen von Andachten und Gebeten gefunden.
Während des Jahresendes 1983 rechneten wir allerdings zuerst einmal mit weiteren Festnahmen. Jede von uns entwickelte andere Angstphantasien.
Die meine richtete sich darauf, im Gefängnis zum Zahnarzt gehen zu müssen. Ich ging also vorsorglich zum Zahnarzt. Jetzt war ich bereit, mich abholen zu lassen. Es war auch geklärt, wo meine Tochter bleiben konnte.
An einem Abend stand jedoch Katja Havemann vor der Tür: »Komm. Sofort. Bärbel ist zu Hause.«
Das war ein Fest. Wir vergaßen, Musik zu hören, wir vergaßen, zu trinken. Wir vergaßen fast, zu reden. Da saßen wir nun. Zusammen. Und konnten uns nicht sattsehen aneinander … Wir spürten wieder unsere Kraft und machten uns daran, das erste Politische Nachtgebet vorzubereiten.
Durch die westlichen Medienberichte standen die Frauen für den Frieden in hohem Ansehen bei manchen Teilen der Bevölkerung. Auf uns richteten sich Hoffnungen auf Veränderung im Land.
Unter diesen Umständen trafen wir uns in einem Rüstzeitenheim der Kirche zur Vorbereitung des Nachtgebets und probierten hier das Klage-Ritual. In der kleinen Holzkirche in Hirschluch saßen wir auf dem Boden und erlebten erstmal die Wirkung des Klopf-Rhythmus, mit dem wir unsere Worte begleiteten. Wir trommelten und klopften. Jede von uns versuchte, ihre eigene Klage zu finden. Wir lasen sie uns gegenseitig vor und gaben einander Hilfestellungen beim Formulieren.

Am 23. Mai 1984 sollte dann das erste Nachtgebet in der Berliner Auferstehungskirche stattfinden. Vorladungen und Einschüchterungsversuche gehörten davor zum Alltag. In der Erwartung, dass man uns in der Kirche nicht festnehmen würde, trafen wir uns dort sieben Stunden vor dem Beginn. An das Kirchenportal hängten wir Bettücher, die wir mit der Veranstaltungsankündigung beschrifteten.
Busfahrer hupten, Passanten blieben neugierig stehen. Wir hatten es geschafft. Das Nachtgebet der Frauen für den Frieden fand wirklich statt!
In meinen Eröffnungsworten lud ich dazu ein, sich unseren Klagen anzuschließen:

»In einer Welt, die von Zerstörung gekennzeichnet ist, finden wir uns nicht mehr zurecht. Darum haben wir Frauen, die wir uns nach Frieden und Leben sehnen, uns an die Möglichkeit des Klagens erinnert. Wehrlose Frauen, Klageweiber – schon vor 3000 Jahren – gaben das letzte, was sie hatten. Als Frauen und Mütter sind wir schon von Natur her ganz eng mit der Sorge um das Leben verbunden … Im Klagen bringen wir Frauen eine Dimension des Menschseins zur Sprache, nämlich Schmerz auszudrücken. Wir haben gesucht nach einer Form des Klagens und wir haben eine Art des Klagens für uns gefunden … Klagen heißt die Not bekanntzumachen. Es ist keine Forderung, sondern es geht darum, das, worunter wir leiden, als Not anzuerkennen, festzumachen und herauszuschreien. Wir wünschen uns, dass Ihr Euch in diesem Sinne uns anschließen könnt! Benennt den Schmerz, Eure Betroffenheit!«

Eine »Klagemauer« bot die Möglichkeit, kurze Texte anzuheften. Laut trugen wir unsere Klagen und Fürbitten vor, und Frauen und Männer aus dem Kreis der Anwesenden ergänzten sie durch ihre eigenen.
Der verschriftete Tonbandmitschnitt des MfS überlieferte ihren Wortlaut. »Ich klage für alle, die es einfach nicht mehr wagen, es in die Welt hinauszuschreien. Die einfach Angst haben, dass was passiert, wenn sie sagen, was in ihnen vorgeht, wenn sie’s rausschreien, über die Folgen, wir können nur noch schreien…« protokollierte die Stasi zum Beispiel die »4. Klage. Weiblich«.
Andere Themen waren Umweltzerstörung und Kriegsangst, Müdigkeit angesichts von anstrengender Arbeit im Schichtsystem, Verhaftungen im eigenen Bekanntenkreis wie das allgemeine Gefühl von Ohnmacht.
Das DDR-Schulsystem mit dem Wehrerziehungsunterricht wurde ebenso wie Gleichgültigkeit und Misstrauen in der Gesellschaft beklagt.
Klagend wurden Grundgefühle des Lebens in der Diktatur artikuliert: zurückgehaltene Angst, Empörung und die Erfahrung von Ohnmacht. Die Klagen wurden unterbrochen durch den Gesang: »Kommt, lasst uns klagen, es ist an der Zeit, wir müssen schreien, sonst hört man uns nicht.« – So wie wir es in Hirschluch eingeübt hatten nach der Melodie aus dem Film ›Blutige Erdbeeren‹. Ich habe den Rhythmus heute nach 23 Jahren noch im Ohr. Man stelle sich vor, etwa 500 Frauen und auch Männer singen dazu und klopfen in einer Kirche mit großem Hall auf die Holzbänke. Es war sehr eindrücklich.
Als ich Manfred Stolpe stolz unseren Tonbandmitschnitt vom Klageteil dieses Nachgebetes übergab, ließ er beim Hören seinen Chauffeur im Auto langsamer fahren und blätterte im Gesetzbuch, um gleich herauszufinden, wie hoch die Haftstrafe für die jeweiligen Klagen ausfallen würde. Es waren nicht nur die gesprochenen Worte, die so kraftvoll herüberkamen, sondern das Ritual im Ganzen, das die Klagen so eindringlich machte.

Das zweite Nachtgebet, das vier Wochen später folgte, sollte den Sprung vom Klagen zum Träumen schaffen.
Diesmal wählten wir als rituelle Begleitung des öffentlichen Aussprechens von Sehnsüchten und Ängsten die Geste, Samen in eine große Blumenschale zu säen.
Bezeichnenderweise gab Propst Winter diesen Akt im Bericht an die Kirchenleitung so wieder: »21.42 (45 Min): Aufruf, Hoffnung und Wünsche zu äußern und dabei Erde in ein Gefäß zu werfen.«
Hat er eine Beerdigung assoziiert?
Neben theologischen Bedenken im Detail, resümiert der Bericht zwar »Was die Veranstalter an Texten und Überlegungen boten, war zum großen Teil überlegt …«, »Bedenken bestanden [jedoch] gegenüber einer Reihe von Wünschen. In ihrer politischen Relevanz bzw. in der Art ihres Vortrages …überwucherte die Anklage zum Fenster hinaus …«.
Entsprechend schlug der Propst vor, bei künftigen Nachtgebeten sollten spontane Äußerungen der Teilnehmerinnen ausgeschlossen werden. Die Wünsche, deren öffentlichen Vortrag der Propst bedenklich fand, betrafen: alternative Kindergärten, die Möglichkeit von Hausgeburten, die Verhinderung der Sprengung des alten Gasometers in der Greifswalder Straße durch Eingaben, die freie Berufswahl Jugendlicher, die Möglichkeit einer solchen Veranstaltung öffentlich auf dem Alexanderplatz, Toleranz gegenüber Verweigerern der Wehrerziehung in der Schule und schließlich eine Anklage wegen eines skandalösen Unglücksfalles, in dem Rettungskräfte bei der Bergung einer verunglückten Familie versagt hatten.
Das Ritual hatte offenbar eine befreiende Wirkung. Gerade hier sah der mitschreibende Propst aber die Gefahr von Konflikten, die die Staat-Kirche-Beziehungen belasten würden. Das Offensichtliche und Selbstverständliche sowohl der vorgetragenen Wünsche als auch des Vortragens selbst sah er nicht.

Das dritte Nachtgebet fand erst knapp ein Jahr später statt und stand unter dem Motto »Nachtgebet der Trümmerfrauen«.
Es ging um die geistigen Trümmer unserer Geschichte, die wir symbolisch – mit beschrifteten Kartons – vor dem Altar aufgerichtet hatten.
Davor lagen Trümmersteine von einem Abrisshaus und die Spitzhacke von Robert Havemann. Das waren Anspielungen, die uns Vergnügen bereiteten.
In einer »Sprechmotette für Trümmerfrauen« erinnerten vier Frauen an die NS-verstrickte deutsche Nachkriegsgeschichte. Jede/r Anwesende war anschließend eingeladen, zeichenhaft mit den Kartons Stücke der »geistigen Trümmerlandschaft« abzuräumen. Geräuschvoll landeten sie am Rande des Gottesdienstraums.
Meine Predigt handelte von den Frauen, die den Stein vor Jesu Grab wegwälzten: »Auch sie waren in gewisser Weise Trümmerfrauen. Welche, die sich nicht irremachen ließen von diesem großen Felsbrocken, der vorm Grab liegt, der unsere Zukunft verbaut. […] Militant war die Stimmung im Lande. Keiner konnte mehr große Worte finden oder wollte es … So taten sie, wie Weiber tun. Sie gingen einfach ihren Gefühlen nach. .. Sie wollten sich wenigstens in Liebe verabschieden. Wenn er schon tot war. Sie wollten einfach das Normale tun.«

Im Juni 1987 schließlich fand im Rahmen des Kirchentages die »Liturgische Nacht der Frauen für den Frieden« statt. Ins Kirchentagsprogramm waren wir als politisch nicht tragbar allerdings nicht aufgenommen worden.
Zeitgleich wurde in Ost-Berlin sozialistisch-pompös das 750jährige Stadtjubiläum gefeiert.
Wir hatten für die Liturgische Nacht in der Mitte der Auferstehungskirche einen riesigen Turm aus Papphockern aufgebaut und oben ein Auge befestigt. Diese Konstruktion symbolisierte die »Macht« in der Stadt. Davor stand ein Holzpodest, auf dem gesungen, musiziert und gesprochen wurde. Dass es damals durchaus abenteuerlich für mich war, 400 Papphocker von der Kirchentagsleitung zu besorgen, ohne zu sagen, wofür wir sie brauchten, ist heute wahrscheinlich nicht mehr vorstellbar. Die Ansprache, die ich gemeinsam mit Martin Gutzeit zu Psalm 137 hielt, verdeutlichte anschließend die aktuellen Bezüge unseres Anliegens:

»In einer großen Stadt / mit Prachtstraßen, Türmen und Palästen / einer Mauer drumherum / lebten die Juden vor 2550 Jahren / in Babylon … Etlichen gefiel das bunte Treiben / die Aufmärsche und die Feste. Sie hatten doch / mittlerweile daran mitgebaut. / Als Maurer, Architekten, als Lehrer / und als Planer. / Als Planer? Auch als Schweiger. … Der Gott des Rechts und der Gerechtigkeit hatte hier / scheinbar keine Macht./ Darum lebten sie hier bequemer. / Sie konnten ihrer Sehnsucht, ihrer Trägheit nachgeben,/ einfach, was in der Zeitung steht, glauben./ Man konnte hier auf die Last des Gewissens verzichten. Die Mächtigen versprachen die Befriedigung aller / Bedürfnisse … Diejenigen aber unter ihnen, die sich / erinnerten an den Wert und die Würde / eines jeden Menschen zu Hause,/ die, die sich dem Schicksal nicht ausliefern wollten,/ saßen am Rande der / neuen Stadt … sie saßen an den Ufern der Bäche zu / Babylon und weinten ...«.

Text und Ritual waren aufeinander abgestimmt. Anschließend sangen wir den Babylonkanon: An den Ufern Babylons saßen wir und weinten, und weinten um dich, Zion. Dann folgte die Einladung zur öffentlichen Rede.
Das symbolische Handeln war zugleich Ermöglichung, Unterstützung und Hervorhebung dieses zentralen Aktes in unserem Gottesdienst. Die Einleitung hierzu lautete:

»Wir werden jetzt diesen Turm abbauen./ Wir holen uns zurück, was uns gehört./ Wir holen uns zurück, was zum Menschsein gehört: Teilhabe, Verantwortung, Menschenwürde / Wir wollen keinen neuen Turm bauen,/ auch keinen »von unten«./ Nehmt euch einen Hocker/ und gebraucht ihn zum Sitzen!«

Unter Trommeln, das immer stärker wurde, ließen wir den Turm mit lautem Krachen in sich zusammenfallen. Danach lösten Querflöten die Trommeln ab. Die Gottesdienstbesucher nahmen sich die Hocker und betraten die großen Altarraum, der verstellt gewesen war, und sahen jetzt den mit vielen Blumen geschmückten und mit Brot und Wein gedeckten Altar. Wir setzten uns auf die Hocker und feierten das Liebesmahl mit Brot und Wein.
Einleitend dazu griff ich den 126 Psalm auf, den wir wieder mit Blick auf unsere Umwelt zuspitzend umformuliert hatten:

»Wir werden sein wie Träumende/ wenn wir leben können und bleiben wollen und reisen können./ Nur wer eine Heimat hat, kann reisen,/weil er sich freut heimzukehren,/ dahin, wo er zu Hause ist, wo er gebraucht wird/ wo seine Meinung, sein Handeln gefragt ist./ Wir werden sein wie Träumende/ wenn wir ja sagen und ja meinen/ und nein sagen, wenn es nein heißt./ Wer Frieden sagt, meint Frieden./ Wir werden sein wie Träumende/ wenn unsere Kinder wachsen können wie gesunde Bäume,/ dem Lichte entgegen und ihren Begabungen. Sie werden uns im Alter gut regieren/ Wir werden sein wie Träumende/ wenn Deutsche aus der Geschichte lernen./ Europa ist sicherer ohne Waffen / wir werden sein wie Träumende / wenn Frieden und Gerechtigkeit sich küssen in dieser Stadt …/ Wir werden sein wie Träumende/ wenn sie eine heile Stadt wird/ mit Bewohnern, die Bürger sind/ die ihre Verantwortung für ihre Kinder einklagen.
So, und dieses Fest feiern wir schon jetzt! Die Mühsal, die Tränen tragen Frucht. Tränen, geweint, erlitten für die Gerechtigkeit und den Frieden, sie werden sich sammeln zu Bächen, die das Land fruchtbar machen…«

Nach dem Mahl feierten wir die Liturgische Nacht weiter als Fest mit Musik in gelassener Fröhlichkeit.
Über die verschiedenen Nachtgebete bis zur Liturgischen Nacht hatten wir erleben können, wie sich das wirkungsvolle Zusammenspiel von Wort und Handlung im Ritual entwickelt. In den Predigten und im Aufgreifen biblischer Texte bot sich die mehrdeutige, anspielungsreiche Sprache als Möglichkeit an, das Politische ebenso wie das Individuell-Persönliche des Klagens, Wünschens und Träumens in der DDR auszudrücken. Dabei fanden wir zu immer mehr Klarheit und Eindeutigkeit der Wortwahl, immer deutlicher auch forderten wir zum Wahrnehmen der eigenen Verantwortung auf. Das Ritual erlaubte den Teilnehmern, ihre je eigene Balance zwischen der diktatur-typischen Mehrdeutigkeit und dem ersehnten klaren Wort zu finden. Die Rituale begleiteten das Finden der Worte. Sie machten die Teilnehmerinnen zu aktiv Handelnden.
In diesen Nachtgebeten haben wir die Erfahrung gemacht, welche Kraft, ja welches Eigenleben Rituale haben, wenn sie stimmen und der Situation angemessen sind. Sie werden dann zu lebendigen Ritualen, die niemand wirklich kaputt machen kann – auch nicht störende Stasimitarbeiter, die ja immer anwesend waren.
Rituale sind  Zeichenhandlungen, die Menschen zu einer Gemeinschaft verbinden. Durch das gegenseitige Mittragen lassen sie Hoffnung entstehen. Wenn in einer ausweglosen Situation Worte fehlen, hilft das Ritual mit seiner Zeichenhandlung, wieder Worte zu finden für das unerträglich und unaussprechlich Erscheinende.
Rituale stiften Ordnung, und sie schaffen Identität, wo diese als Folge des Leidens verlorengegangen scheint. Rituale haben eine Struktur gebende Kraft und schützen Menschen davor, sich in offenen  und ungeklärten Situationen zu verlieren. Sie eröffnen freies Reden. Sprache wieder zu finden, ist ein  erster Schritt, um  aus einer Leidens-Situation herauszukommen. So werden Menschen stabilisiert. Diese Erfahrung, die ich unter DDR-spezifischen Bedingungen machte, ist heute unter veränderten Vorzeichen auch aktuell für meine Arbeit als Pfarrerin in Frankfurt am Main.
Rituale verbinden uns mit der Tradition und Geschichte, die so lebendig wird.
In den Nachtgebeten war es das zuerst Klagen, eine alte jüdische Tradition (wirkliches Klagen ist viel mehr als  Anklagen). Dann griffen wir mit dem Säen eine Zeichenhandlung für Hoffnung auf. Der Gedanke an die Trümmerfrauen nach dem 2. Weltkrieg ließ uns ein Ritual für das Loslassen von Überlebtem und Zerstörerischem finden. Bei der Liturgischen Nacht schließlich haben wir die Exilszeit der Juden in Babylon als wegweisendes Bild für die Situation in der DDR als der Zeit der inneren Emigration gedeutet. Und war haben es in dieser Nacht gewagt, symbolisch die Macht zu stürzen.
So wurde in dem Ritual Zukunft schon vorweggenommen, und sie konnte auch schon gefeiert werden!
Wir haben nichts weiter gemacht als biblische Texte ernst zu nehmen und sie auf unsere Situation zu übertragen.

Christa Sengespeick-Roos, geboren 1952 in Mielow/Havel, 1982-1989 Pfarrerin in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde in Berlin-Friedrichshain, seit 1990 Pfarrerin in Frankfurt / Main.