Heft 02/2007| 1968 Und die DDR | Seite 38 - 41
Mareike Witkowski
Umdeutungen und Leerstellen
Die Berichterstattung über westdeutsche Studentenbewegung in der Presse der DDR
In den Jahren 1967 bis 1969 schien sich in der Bundesrepublik zu verwirklichen, was die Presse der DDR bereits seit langem prognostiziert hatte: Ein Teil der Bevölkerung begehrte gegen das System und seine Repräsentanten auf, beklagte in unzähligen Demonstrationen die vermeintlich faschistischen Strukturen und forderte eine sozialistische Alternative zum Kapitalismus. Insofern passte die westdeutsche Studentenbewegung in die ideologischen Raster der SED, war doch das Feindbild der Bundesrepublik als repressiver, revanchistischer und potenziell faschistischer Staat in den DDR-Medien lange etabliert und konnte so als deckungsgleich mit der Kritik der bundesdeutschen Bevölkerung aktualisiert werden. Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden neuen Ostpolitik der SPD erschien im Kalkül der SED eine solche Gelegenheit zur aktualisierten Abgrenzung gegenüber der Bundesrepublik besonders wichtig.1
Allerdings musste sich die SED gleichzeitig mit der Entwicklung in der Tschechoslowakei auseinandersetzen. Die hier propagierten reformsozialistischen Ideen fanden auch in der DDR immer mehr Anhänger. Eine übergreifende linksoppositionelle Diskussion sollte unter allen Umständen vermieden werden. Auch von den Studentenunruhen im anderen Teil Deutschlands befürchteten die SED-Mächtigen, diese könnten Nachahmer unterden Jugendlichen im eigenen Staat finden. Zudem entsprach es nicht den ideologischen Vorstellungen, dass Studenten und nicht Arbeiter die Träger der Proteste waren.
Ein weiteres Problem stellte die Darstellung des Protagonisten Rudi Dutschke dar. Er kam aus der DDR und wandte sich gegen einen Sozialismus dortiger Prägung. So passten die SED-Medienfunktionäre die Vorgänge im Westen in die Argumentationslinien gegen die Bundesrepublik ein und deuteten sie vielfach um. Die Presse berichtete beispielsweise häufig anstelle von Studentenprotesten von Arbeiter- und Studentendemonstrationen und rückte erstere in den Mittelpunkt. Dies zeigt bereits die Betrachtung einiger Artikelüberschriften aus dem Juni 1967: "Arbeiter solidarisch", "Arbeiter marschieren neben Studenten" und "Westberliner Gewerkschaftsfunktionäre: Wir stehen zu den Studenten, gegen den Polizeiterror".
Argumentationslinien der Berichterstattung über die Studentenbewegung
Die breit angelegte Berichterstattung über die Studentenbewegung setzte mit den Ereignissen des 2. Juni 1967 in West-Berlin ein. Unter der Schlagzeile "Ermordet von der deutschen Bourgeoisie" berichtete die Junge Welt auf Seite 1: "Heute heißt es Notstandspolitik. Der Mord an Benno Ohnesorg, die brutale Niederknüppelung und Verhaftung zahlreicher Studenten in West-Berlin ist die Probe der Gewalt, die von der Kapitalistenklasse für die brutale Anwendung der kommenden Notstandsdiktatur gewünscht wird."2
Ausführlich stellte auch die Studentenzeitschrift Forum3 in ihrer Juliausgabe 1967 unter der Überschrift "Ein Schuss – Der Freiheit ins Genick" die Ereignisse dar: "Der Genickschütze Kurras hat als Mensch gewiss versagt, nicht aber als Politischer Kriminalpolizeimeister Duensings. Als solcher hat er sich bewährt. Als Befehlsempfänger der Notstandsdiktatoren tat er das, was man von ihm erwartet hatte, nämlich der Bürgerkriegsübung mit einem Erschossenen den nötigen psychologischen Nachdruck zu verleihen. Nach dem Konzept des Notstandspogroms musste Blut fließen. […] In dieser Situation fand Kurras das Format eines vertierten KZ-Mörders. Er ‚überwand den inneren Schweinehund‘ und schoss dem Studenten ins Genick."4
Die Berichterstattung über den 2. Juni 1967 enthält bereits sämtliche Argumentationslinien, welche die gesamte Darstellung der West-Berliner und westdeutschen Studentenbewegung zwischen 1967 und 1969 in der Presse der DDR kennzeichnen.
"Notstandsübung"5
Die Gesetzesvorlagen für die Notstandsgesetze wurden als Beweis dafür angeführt, dass die Bundesrepublik ein potentiell faschistischer Staat sei, der sich weitere Instrumente zur Unterdrückung der eigenen Bevölkerung beschaffe. Das Vorgehen gegen die Studenten, die gegen den Schah- Besuch protestierten, insbesondere der Tod Benno Ohnesorgs, wurden entsprechend als ein Probelauf für die Notstandsgesetze gedeutet. So titelten in den Tagen nach dem 2. Juni 1967 das Neue Deutschland und die Junge Welt: "Notstandsmord", "Senat probt Notstand mit Ausnahmezustand", "Blutfreitag in Westberlin – Ouvertüre zum Notstand", "Das erste Notstandsopfer", "Unmenschlichkeit – Bestandteil imperialistischer Notstandspolitik" und "So wurde der Mord gemanagt – Meinungsfabrik Springer und die Notstandsübung am Blutfreitag". Die Unterdrückung im Inneren sollte, so die DDR-Presse, Ruhe schaffen, um die revanchistischen außenpolitischen Ziele umsetzen zu können. Der Kampf gegen die Notstandgesetzgebung war neben hochschulpolitischen Forderungen, dem Vietnamkrieg und den Springer-Medien eines der zentralen Themen der Studentenbewegung. Die ostdeutsche Presse räumte diesem Aspekt jedoch wesentlich mehr Raum ein als allen anderen Themen.
"Westberliner Polizei von SS und Gestapo überschwemmt"6
Es überrascht nicht, dass das bereits lang etablierte Argumentationsmuster einer Kontinuität der Bundesrepublik zum Nationalsozialismus aufgegriffen wurde, wie das auch in dem Forums-Zitat über den Polizisten Kurras als "vertierte[n] KZ-Mörder"7 deutlich wird. In die gleiche Richtung zielte das Neue Deutschland vom 7. Juni 1967 in seinem Artikel über den "Blutfreitag": Die West-Berliner Polizei trüge zwar neue Uniformen, habe aber"dieselbe Gesinnung [...] wie ihre Vorbilder mit den Runenzeichen und dem Totenkopf am schwarzen Mörderrock."8
Entsprechend wird Bundespräsident Lübke fest mit dem Begriff "KZ-Baumeis-ter" verbunden, etwa in der Jungen Welt vom 5. Juni 1967: "Der Grund dieses Polizeimassakers: Westberliner Studenten hatten am Freitag gegen den Westberlin-Besuch des Schahs von Persien und seines Begleiters KZ-Baumeister Lübke mit einer Demonstration protestiert."9
Die Diskussionen der westdeutschen Jugend über die nationalsozialistische Vergangenheit fanden in der Presse der DDR allerdings keine Erwähnung – zu groß war das Risiko, auch eine Auseinandersetzung der DDR-Jugend mit dem Verhalten der Eltern im Dritten Reich anzuregen und damit die staatliche Antifaschismus-Doktrin zu gefährden. Außerdem wäre eine Fokussierung auf die generationellen Konflikte der Darstellung der Proteste als Klassenkonflikt zuwider gelaufen.
"Der Schlagstock ergänzt das Schlagwort"10
Der Berichterstattung in der Presse der DDR ging zumeist eine Anweisung aus der Abteilung Agitation des ZK der SED voraus. Am 6. Juni 1967 erhielten die Redaktionen des Neuen Deutschlands, der Jungen Welt und zahlreicher anderer Presseorgane folgenden Hinweis: "Wir bitten um eine breite Berichterstattung, die [...] alle Einzelheiten der ungeheuerlichen Verbrechen in West-Berlin wirkungsvoll in Wort und Bild widerspiegelt."11 Folglich berichtete die SED-Presse in den nächsten Tagen ausführlich von den "ungeheuerlichen Verbrechen". Von der Polizei war im Zusammenhang mit den Ereignissen des 2. Juni 1967 als "Knüppelgarde", "Mordpolizisten", "Schlägertruppe", "Polizeibüttel", "Albertz-Polizei" oder "Albertz-Knüppelgarde" die Rede.12 Die Rollen in der Berichterstattung waren klar verteilt: Den Demonstrierenden gehörte die gesamte Sympathie, während die Staatsmacht ausnahmslos negativ dargestellt wurde. In einem offenen Brief an die "Arbeiter und Angestellten, die Geistesschaffenden, die Bauern und Gewerbetreibenden, an die Frauen und die Jugend in der westdeutschen Bundesrepublik", den das Neue Deutschland abdruckte, machte Ulbricht dies deutlich: "Unsere Stellung zu Westdeutschland und seinen Bürgern lässt sich in einem Satz sagen: Wenn uns auch nichts mit der imperialistischen Gesellschaftsordnung Westdeutschlands verbindet, so verbindet uns mit den westdeutschen Arbeitern, den werktätigen Bauern und der fortschrittlichen Intelligenz die gemeinsame sozialistische, demokratische und friedliche Zukunft."13
Die westlichen Medien, insbesondere aus dem Hause Springer, wurden in diesem dualistischen Bild der Seite der repressiven Macht zugeordnet. Am 5. Juni 1967 berichtete die Junge Welt: "Mit unverhohlener Genugtuung feiert die Springer-Presse am Sonntag die Mordtat der West-Berliner Polizei und beschimpft in unflätiger Weise die Studenten, die nicht mehr taten, als von ihrem sogenannten demokratischen Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch zu machen."14
Die häufige Mitnennung von Axel Springers ansonsten eher unbekannten Mittelnamen ‚Cäsar’ sollte die Assoziation mit Macht und Herrschaftsanspruch verstärken: "Pressefreiheit ist demnach im Bonner Staat, dass jeder sich damit abzufi nden hat, wenn ein Konzern, nämlich der des Axel Cäsar Springer, allein bestimmt, was Millionen lesen sollen und dürfen. […] Das soll Pressefreiheit sein? […] Wirkliche Pressefreiheit kann es erst dann geben, wenn das mächtige Presseimperium des Springer, noch gefährlicher und größer als einst Hugenberg, nicht mehr die Möglichkeit hat, Gift in die Hirne der Menschen zu spritzen."15 Im Frühjahr und Herbst 1968 sendete das DDR-Fernsehen den mehrteiligen Fernsehfi lm "Ich – Axel Cäsar Springer". Das Forum druckte das Drehskript in einer dreiteiligen Serie auf 22 Seiten ab.16 Im Mittelpunkt standen dabei die Verstrickungen Springers während der Zeit des Nationalsozialismus, die ihm nach 1945 geholfen haben sollen, sein Zeitungsimperium aufzubauen.
Eine Ausnahme von dem monolithischen Entwurf der Demonstranten als den "Guten" im Klassenkampf machte die Studentenzeitschrift Forum. Da sie nur halbmonatlich erschien, konnte sie sich, dem Leserkreis entsprechend, differenzierter mit der Studentenbewegung auseinandersetzen. In der Kritik stand der Flügel der Bewegung, der sich als antiautoritär verstand. Den Antiautoritären wurde der Vorwurf gemacht, nicht zu begreifen, dass "Klassenorganisation Disziplin, freiwillige Unterordnung und eben ideologische Einheit braucht."17 Diese Abgrenzung von dem antiautoriär eingestellten Teil der Studentenschaft betraf im Übrigen nicht nur die Berichterstattung, sondern auch die finanzielle und personelle "Zuwendung".18
Der Prager Frühling und die westlichen Studentenunruhen
Vom Einmarsch der Warschauer Paktstaaten in die Tschechoslowakei am 21. August 1968 bis zum November 1968 bricht die kontinuierliche Berichterstattung über die studentischen Proteste weitgehend ab. Große Teile der westdeutschen Studentenbewegung solidarisierten sich mit der Jugend der Tschechoslowakei und verurteilten den Einmarsch. Offensichtlich befürchteten die SED-Mächtigen, dass in einer so angespannten Situation weitere Berichte über Demonstrationen Unruhen im eigenen Land verursachen könnten. Eine Ausnahme bildet der Artikel "Ein Offenes Wort an die Arbeiterjugend Westdeutschlands" der Jungen Welt. Die Zeitung setzte sich hierin offensiv mit der Haltung der westdeutschen Jugend auseinander und ordnet das Geschehen in den europäischen Gesamtzusammenhang ein: "In Europa und Deutschland stehen sich heute die beiden Gesellschaftsformationen Sozialismus und Imperialismus gegenüber. Ihre gegensätzlichen Strategien trafen in der ČSSR schroff aufeinander."19
Die reformsozialistischen Ideen wurden dem imperialistischen und damit dem feindlichen Lager zugeordnet. Da im Kampf der westlichen Jugend gegen die Staatsmacht der Bundesrepublik die Klassenfronten klar gelegen hätten, so die Zeitung, wäre es nun unverständlich, wieso dies bei den Vorgängen in der Tschechoslowakei plötzlich nicht mehr der Fall sei: "Doch was ist jetzt? Warum die Verwirrung? Sind die Klassenfronten heute verwischt? Existieren sie nicht mehr? Dann fragt Strauß und Kiesinger, Brandt und Wehner, wie sie heute zum Mord an den vietnamesischen Frauen und Kindern stehen."20
Mit der gleichen rhetorischen Figur wurde die westdeutsche Arbeiterjugend aufgefordert, die Regierung nach den Notstandsgesetzen und der KPD zu fragen: "Wenn ihr sie das fragt, dann werden die Klassenfronten wieder klar. [...] Wer das begriffen hat, versteht auch, warum uns die Entwicklung in der ČSSR etwas anging – warum die Truppen der fünf sozialistischen Staaten dem tschechoslowakischen Brudervolk zur Hilfe kamen." 21
Der Artikel richtete sich nur vordergründig an die Arbeiterjugend der Bundesrepublik, eigentlicher Adressat war die eigene Jugend. Etliche hatten die Sommerferien 1968 genutzt, um die freiere Atmosphäre in Prag zu genießen, sich mit westlicher Musik und Presseerzeugnissen einzudecken. Proteste an Hochschulen der DDR nach der Niederschlagung des Prager Frühlings verweisen zum Teil auf die Übernahme von Demonstrationsformen der westlichen Studentenbewegung. So forderten in Weimar Flugblätter zum Sitzstreik auf22 und in Leipzig diskutierten Studenten über eine Institutsbesetzung23.
In der Argumentation etwas differenzierter als die Junge Welt setzte sich im November 1968 das Forum mit den Sympathien der westdeutschen Studenten für tschechoslowakischen Reformbestrebungen auseinander, schlug jedoch einen ähnlich belehrenden Ton an: "Anstatt nun die Herren in Bonn zu fragen, ob sie nicht den Arbeitern Kontrolle über die Bücher der Konzerne gewähren, endlich das Meinungsmonopol Springers beseitigen wollen, tuteten die Pseudolinken – zumindest gefährlich naiv – noch in dasselbe Horn."24
Mit dem Auseinanderbrechen der Studentenbewegung Ende 1969 endete auch die Berichterstattung; die entstehenden Splittergruppen thematisierten die DDR-Medien nur noch am Rande. Die Abgrenzung gegenüber dem anderen Teil Deutschlandswurde nun auf andere Themenfelder verlagert: Arbeitslosigkeit, Berufsverbote für Kommunisten und das vermeintlich in der Bundesrepublik herrschende Chaos sind die Themen, anhand derer in den siebziger Jahren verdeutlicht werden sollte, wie wenig sich am repressiven und revanchistischen Charakter der Bundesrepublik geändert habe.
1 Eine ausführliche Darstellung erfolgt in der im Herbst erscheinenden Arbeit: Mareike Witkowski, Die SED und die APO. Rezeption der Studentenbewegung in der Presse der DDR, Oldenburg 2007. Die Grundlage dieses Aufsatzes bilden die Auswer tung der Akten der Abteilung Agitation des ZK der SED im Bundesarchiv (Stiftung Archiv der Par teien und Massenorganisationen der DDR (SAPMO), Bestand: DY 30/IV A 2/9.02/ 1 bis 204) und die Analyse des SED-Zentralorgans Neues Deutschland, dem FDJ-Zentralorgan Junge Welt und der Studentenzeitschrift Forum.
2 Junge Welt, "Ermordet von der deutschen Bourgeoisie", 06.06.1967, S. 1.
3 Die Zeitschrift Forum erschien von 1947 bis 1983 und wandte sich dezidiert an die studentische Jugend. Das Forum war zwar auf der einen Seite ein Presseorgan der FDJ-Führung und hatte damit deren Politik zu ver treten, aber auf der anderen Seite wurde es auch zum Indikator für tatsächliche politische Praxis und Stimmungen unter den ostdeutschen Studenten. Obwohl die Zeitung sich nie im grundlegenden Widerspruch zu den Zielen der SED bzw. FDJ befand, wurde sie während ihres gesamten Erscheinungszeitraums von den Mächtigen kritisch beobachtet und häufig als zu "elitär", "oppor tunistisch" oder sogar "konterrevolutionär" bewertet. Laut offizieller Angaben betrug die Auflagenzahl im Jahr 1967 34 000 Exemplare. Ehemalige Mitarbeiter der Herstellungs-Abteilung des Junge-Welt-Verlages, in dem das Forum erschien, berichteten, dass einige Ausgaben des Forums mit bis zu 150 000 Exemplaren gedruckt wurden. Siehe hierzu: Ulrike Schuster, Wissen ist Macht, FDJ, Studenten und die Zeitung Forum in der SBZ/DDR, Eine Dokumentation, Berlin 1997; dies., Zeitgeist im Forum, Über die Kultur des Streits zwischen 1947 und 1983, in: Simone Barck, Mar tina Langermann, Siegfried Lokatis: Zwischen "Mosaik" und "Einheit", Zeitschriften in der DDR, Berlin 1999.
4 Forum 13/67, "Ein Schuss – Der Freiheit ins Genick", S. 13. Kriminalobermeister Karl-Heinz Kurras erschoss Benno Ohnesorg; Erich Duensing war damals West-Berliner Polizeipräsident.
5 Neues Deutschland, "Schließen wir uns mit den Arbeitern zusammen", 11.06.1967, S. 8.
6 Neues Deutschland, "Westberliner Polizei von SS und Gestapo überschwemmt", 12.06.1967, S. 2.
7 Ebd., siehe Anm. 5.
8 Neues Deutschland, "Blutfreitag", 07.06.1967, S. 2.
9 Junge Welt, "Westberliner Student ermordet – Toten misshandelt", 05.06.1967, S. 1.
10 Neues Deutschland, "Der Schlagstock ergänzt das Schlagwort", 23.02.1968, S. 6.
11 SAPMO DY/30/IV A 2.9.02/54.
12 Heinrich Alber tz (SPD) war von Dezember 1966 bis September 1967 Regierender Bürgermeister West-Berlins.
13 Neues Deutschland, "Offener Brief des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspar tei Deutschland", 29.02.1968, S. 8.
14 Junge Welt, "Westberliner Student ermordet – Toten misshandelt", 05.06.1967, S. 2.
15 Neues Deutschland, "Pressefreiheit", 17.04.1968, S. 4.
16 Forum 9/68, "Ich, Axel Cäsar Springer", Teil 1, S. 16-21, 23, Forum 10/68, Teil II, S. 13-14, 16-20; Forum 11/68, Teil III, S. 15-21.
17 Forum 9/1968, "Die Chancen der neuen Opposition", S. 5.
18 Bernd Rabehl, Feindblick, Der SDS im Fadenkreuz des "Kalten Krieges", Berlin 2000, S. 53 ff.
19 Junge Welt, "Ein Offenes Wort an die Arbeiterjugend Westdeutschlands", 27.09.1968, S. 4.
20 Ebd.
21 Ebd.
22 Marc Allison, Politics and popular opinion in East Germany 1945-1968, Manchester 2000, S. 150.
23 Marc-Dietrich Ohse, Jugend nach dem Mauerbau, Anpassung, Protest und Eigensinn, Berlin 2003, S. 169.
24 Forum 21/68, "Bewahrung des Bewährten – Axiom für Revolutionäre", S. 7.
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