Sondereft 2008 | Seite 1

Themenschwerpunkt

Weggesprengt.

Inhaltsverzeichnis

 


Editorial

Editorial

 

Vorwort 

Vorwort

 

I. Einleitung: Die Versöhungskirche als Symbol des geteilten Berlin

1. Die Vorgeschichte

Die Versöhnungsgemeinde an der Sektorengrenze vor dem 13. August 1961

SED-Kirchenpolitik und Kirchenabriss

Kirchgemeinde zwischen den Sektoren der geteilten Stadt

Reparaturen und Baumaßnahmen als Politikum an der Trennlinie des Ost-West-Konfliktes


2. Die Bernauer Straße Nummer 4

Pfarr- und Gemeindehaus und die Ansiedlung des Burckhardthauses

Das Burckhardthaus: Katechetikseminar an der Sektorengrenze

Das Burckhardthaus und die Wahlen


3. Pfarrer Helmut Hildebrandt

Die Pfarrfamilie Hildebrandt und die Versöhnungskirche

Prophetischer Mahner und Poltergeist: Ein politisch unbequemer Pfarrer an der Sektorengrenze

Von der SED angeordnete Spitzeltätigkeit zur Gottesdienstüberwachung: Kritische Äußerungen auch in der Versöhnungskirche

Die letzten Tage vor der Abriegelung der Sektorengrenze

 

II. Der 13. August 1961 und seine Folgen

1. Die Vorgeschichte

Einsatzbefehl und Abriegelung

Kategorie "wichtiger Schwerpunkt": Der 13. August und die Bernauer Straße

Die Tage nach dem 13. August rund um die Versöhnungskirche

Überforderung der Grenzpolizei am 30. August 1961: Die unerwartete Häufung der "Grenzdurchbrüche" in der Bernauer Straße 2


2. Flucht und Ausweisung aus der Bernauer Straße

Der September 1961

der 25. September: Die Ausweisung und Zwangsräumung von Bewohnern der Bernauer Straße

Abriss der Grenzhäuser und Umbettung von Grabstellen


3. Der Mauerbau und Bernauer Straße Nummer 4

Die Sonderstellung des Pfarrhauses und des Burckhardthauses im Grenzabschnitt Bernauer Straße

Die Festnahme von Pfarrer Helmut Hildebrandt und der Mauerfilm "Die Aussicht"

Passierscheine, Grenzpolizisten und Agitationslautsprecherwagen

Der 23. Oktober 1961: Die Räumung des Burckhardthauses und des Pfarrhauses

Ein Stadtraum verschwindet hinter der Mauer: Zuständigkeiten und Kompetenzen

Das Ender der Bernauer Straße 4: Der Abriss des Pfarrhauses und des Burckhardthauses 1965

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

III. Die Versöhnungskirche im todesstreifen

1. Das Leben entlang der Sperranlagen

Versöhnung: Kirche und Kirchgemeinde nach dem 13. August 1961

Kirche zwischen den Sperranlagen

Proteste – "Demonstrativhandlungen"– Solidaritätsbekundunen


2. Sorge um den Bauzustand der Kirche

Kirche im Sperrstreifen: Bauarbeiten und Reparaturen an der Kirche nach dem 13. August 1961

Eine offene Frage: Der bauliche Zustand der Versöhnungskirche

Kirche im Sperrstreifen: Betreten nur mit Sondergenehmigung oder mit speziellem Auftrag – Superintendent Erich Schöning und der Pfarrersohn Jörg Hildebrandt


3. Der Gegentunnel

Die Sicherungskompanie der Hauptabteilung I des MfS und der Gegentunnel

Dekonspiration des Gegentunnels

 

IV. Chronologie einer billigend in Kauf genommenen Sprengung

1. Die Versöhnungskirche rückt in das Blickfeld des Interesses

Der bauliche Zustand der Kirche und die Anfrage zur Bergung der Sakral- und Kunstgegenstände

Bewegung hinter den Kulissen auf kirchlicher Seite

Das Konsistorium tritt an den Magistrat heran


2. Sondierungen und Gespräche

Junktim oder ein unlauteres Angebot: Herausgabe der Kunstgegenstände an den Eigentümer gegen dessen Erlaubnis, sein Eigentum abreißen zu dürfen

Zwischen Taktik und Opportunität, dem Grundrecht auf Schutz des körperlichen Eigentums und tagespolitischen Erwägungen

Überlegungen und Triebkräfte auf kommunaler Ebene


3. Die innere Preisgabe der Versöhnungskirche

Weitere Verhandlungen und die Besichtigung der Kirche durch MfS und Grenztruppen

Die neue Indifferenz

Inkubationsphase

"Kirchliche Bauvorhaben in Neubaugebieten" und die Grundstücksfrage

Exkurs: Ein den Kirchen aus ideologischen Gründen vorenthaltenes Recht, der Devisenhunger der DDR und der Magistratsbeschluss Nr. 609/77


4. Einwilligung und Zustimmung

Fragen zu einem Maßnahmeplan vom März 1984 und zu einem GKR-Beschluss von 1983

Mobilisierung auf staatlicher Seite

Stolpe, die SED, der Magistrat, das Konsortium/West und die Leitung der Versöhnungskirche im Wedding

Einwilligung und Zustimmung "unter Zurückstellung von Bedenken": Die Auf- und Abgabe der Versöhnungskirche


5. Schenkung, Tausch und Sprengung

Schaffung der Vorraussetzungen für einen formal legalen Abriss: die Grundstücksübertragung von West nach Ost – oder: die Ereignisse nehmen ihren Lauf

Von der Schenkung zum Tausch

Territoriale Verantwortung und Zuständigkeit: der Stadtbezirk Berlin-Mitte und die SED-Kreisleitung

Die Sprengung der Versöhnungskirche

Resümee

Fazit: Der SED-Staat als Verursacher, ein Konsistorialpräsident als Vermittler, ein Pfarrer als tragische Figur