Pressearchiv


 

Die Welt, 11. April 2013

Freiburger Strafrechts-Professor war Stasi-Spitzel

"Die renommierte Aufarbeitungsfachzeitschrift "Horch & Guck" macht in ihrer neuesten Ausgabe erstmals über einen ganz engen Zirkel von Experten hinaus bekannt ..."
Von Sven Felix Kellerhoff
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Mitteldeutsche Zeitung, 14. März 2013

Wie mächtig war die Stasi wirklich?

"Für Müller-Enbergs hat nun allerdings der ehemalige Behörden-Sprecher Christian Booß auf Kowalczuk geantwortet – in einem Beitrag für die Fachzeitschrift „Horch und Guck“, der der MZ vorliegt. Darin weist Booß, der heute ebenfalls in der Forschungsabteilung arbeitet, dessen Kritik in der Sache zurück. So sei das MfS-System gegen Doppelzählungen gut gesichert gewesen." Von Markus Decker

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Der Tagespiegel, 13. März 2013

Der IM, der keiner war

Dieser Beitrag wurde dem Tagesspiegel freundlicherweise von der Redaktion der Aufarbeitungszeitschrift "Horch und Guck" vorab zur Verfügung gestellt.
Von Christian Booß

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FAZ Blogs, 21. Februar 2013

Twitter ist wie die DDR

"Natürlich konnte ich als Kind noch nicht Zeitung lesen. Aber diese an Orwell erinnernde Facette des Rituellen, in den Medien der DDR, ist mittlerweile recht gut aufgearbeitet (eingehende Betrachtungen dazu finden sich in den Ausgaben 2006 (4) und 2010 (3) der Zeitschrift Horch und Guck) und somit zugänglich." Von Katrin Rönicke, Wostkinder
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epd ost, 30. Januar 2013

Langjähriger Thüringer Jugendpfarrer Schilling gestorben
Landesbeauftragter Rathenow würdigt "seine Leidenschaftlichkeit und tiefe Freundlichkeit"

Saalfeld (epd). Der langjährige Thüringer Jugendpfarrer Walter Schilling ist tot. Der zu DDR-Zeiten als "Vater der Offenen Arbeit" weit über die Grenzen seiner Landeskirche hinaus bekannt gewordene Pfarrer starb am Dienstag im Krankenhaus Saalfeld. Schilling litt zuletzt an Osteoporose und war nur noch selten bei Veranstaltungen zugegen, teilte die Zeitschrift zur kritischen Aufarbeitung der SED-Diktatur "Horch und Guck" am Mittwoch in Berlin mit. [...] bi/jr bue
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Lausitzer Rundschau (Lübbenau), 19. Juni 2012

Denkanstöße geben
Karikaturist Reiner Schwalme zum inneren Auftrag, über die Wende und die Anerkennung seines Berufsstandes

"Ich habe noch nie so viele politische Karikaturen gezeichnet wie in diesen Wochen, für den Eulenspiegel und die Zeitschrift "Horch und Guck" der Bürgerrechtsbewegung 15. Januar, die sich mit der Aufarbeitung der Stasi-Machenschaften beschäftigte. [...]"
Von Birgit Keilbach
(Interview mit ehemaligem Horch und Guck-Karikaturisten Reiner Schwalme zum 75.)

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Märkische Allgemeine, 18. Februar 2012

Demut und Denunziantentum
Helmut Müller-Enbergs von der Stasi-Unterlagenbehörde sprach in Wustermark / Großes Bürgerinteresse

Es dauerte eine Weile, aber irgendwann wurde die Frage nach der Stasi-Vergangenheit von Wustermarks Bürgermeister Holger Schreiber schließlich doch gestellt. [...]
„Ich lese jetzt seit 20 Jahren in Stasi-Akten“, wandte sich Helmut Müller-Enbergs ans Publikum. „Ich sage Ihnen: Das ist intellektuelle Demut.“ Einige Kostproben hatte er mitgebracht. Dort hieß es zum Beispiel: „Ich weiß nicht, ob die Tür offen war. Aber zu war sie auf keinen Fall.“ Oder: „Ich halte ihn für einen Alkoholiker, aber seine sonstigen politischen Auffassungen sind normal.“ Über ein Paar schrieb die Stasi: „Sie hatten keinen Gaststättenverkehr. Ihre Ehe blieb kinderlos.“ [...] Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bürgerkomitee 15. Januar und der Zeitschrift „Horch und Guck“.  [...]
Von Philip Häfner

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Super-Illu, 7. Dezember 2011

Die DDR und ihr "Antifaschismus"

[...] Das die DDR an diesem Punkt kaum besser war, enthüllt der Rostocker Forschers Henry Leide in der neuen Ausgabe der in Berlin erscheinenden Aufarbeitungs-Zeitschrift "Horch und Guck". [...] Die Historikerin Sandra Meenzen schreibt in "Horch und Guck": "Auch die DDR konnte ehemalige Angehörige der NSDAP nicht vom politischen Leben ausschließen, sondern benötigte diese für den Aufbau der angestrebten sozialistischen Gesellschaft." [...] Von Gerald Praschl

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Welt online, 29. November 2011

Wie die Stasi Nazi-Verbrecher als Spitzel warb

Die DDR gab sich stolz als "antifaschistisches" Deutschland. Dabei hatte ihre Stasi keine Bedenken, mit NS-Tätern gegen die Bundesrepublik zusammen zu arbeiten. [...]
Der "Antifaschismus" war so etwas wie das Glaubensbekenntnis der sozialistischen Diktatur, noch wichtiger als die Verheißungen des Kommunismus. Demnach gab es Nazis nur im Westen. Doch dieses Bild war stets eine Lüge. [...]
Neue Forschungen des Rostocker Historiker Henry Leide von der Stasiunterlagen-Behörde zeigen jetzt, dass auch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) keinerlei Probleme hatte, NS-Verbrecher als Spitzel in Westdeutschland zu werben. [...]
Leide hat bereits eine umfangreiche Studie und wichtige Aufsätze über die aktive Strafvereitelung der Stasi bei NS-Verbrechen vorgelegt. In seinem neuen Artikel, der diese Woche im Dezember-Heft der renommierten Aufarbeitungszeitschrift "Horch & Guck" erscheint, hat er Belege für die Verlogenheit der DDR-Selbstdarstellung und der bis heute von Ex-Stasi-Leuten vorgetragenen Behauptungen zusammen getragen. [...] Von Sven Felix Kellerhoff.

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Super-Illu, 19. September 2011

Wie Rentner in der DDR wirklich lebten
Altersarmut in der DDR

Wie es dem Durchschnittsrentner im Arbeiter- und Bauernstaat damals erging, daran erinnert jetzt die ostdeutsche Aufarbeitungs-Zeitschrift "Horch und Guck" mit zahlreichen Beiträgen. "Armut in der DDR. Abgeschrieben im sozialen Märchenland", lautet der provokante Titel. [...] Der aus Güstrow stammende Wissenschaftler Steffen Otte belegt darin zum Beispiel, dass insbesondere in der Regierungszeit von SED-Chef Erich Honecker, den letzten beiden Jahrzehnten der DDR, die Schere zwischen dem stark steigenden Lohnniveau und dem nur hin und wieder leicht angehobenen Rentenniveau immer weiter auseinanderging (siehe Grafik unten). [...] Von Gerald Praschl

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Ö1 im ORF, 28. Juli 2011

Forschungen zur DDR-Staatssicherheit

Das System der Stasi erforschen mehrere Institutionen und Stiftungen, die Zeitschrift "Horch und Guck" veröffentlicht Ergebnisse dieser Forschung. [...] Von Peter Lachnit.

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Prenzlauer Berg Nachrichten, 9. Juni 2011

DDR-Geschichte in Bildern

Peter Grimm, der nach seiner damaligen Verhaftung in der Volkspolizeiinspektion Prenzlauer Berg vernommen wurde, ist heute übrigens verantwortlicher Redakteur bei „Horch und Guck“, einer Zeitschrift zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit Sitz in der Winsstraße. Wie so vieles andere, hat er sich auch das Zeitungmachen nicht austreiben lassen. [...]
Von Brigitte Preissler.

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LEIPZIGER VOLKSZEITUNG, 2. April 2011

"Sie sagen schlicht und einfach Wende"

Beleites war bis zu seinem Ausscheiden Ende 2010 zehn Jahre lang Sachsens im Stillen wirkender, medienscheuer Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Jüngst wurde Lutz Rathenow - gleichfalls ein Ex-DDR-Bürgerrechtler - zum Nachfolger bestellt. Beleites arbeitet inzwischen in der Gartenbranche und zieht plötzlich vom Leder. Der studierte Landwirt lässt in einem Beitrag für die Insider-Zeitung "Horch & Guck" Angriffslust aufblitzen. [...] Von Armin Görtz.

 


Super Illu, 31. März 2011

DDR-Aufarbeitung: In Sachsen fliegen die Fetzen
Michael Beleites rechnet jetzt ab

Sachsens früherer Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, Michael Beleites, kritisiert die Aufarbeitung der SED-Diktatur im Freistaat. In der Aufarbeitungszeitschrift »Horch-und-Guck« macht der 46-Jährige seinem Ärger Luft. ... Seinem Zorn und seiner Kritik darüber, was seiner Meinung nach bei der Aufarbeitung der SED-Diktatur schief läuft, machte Beleites erst jetzt, fast fünf Monate später, in einem Fachblatt, der Aufarbeitungszeitschrift »Horch-und-Guck« Luft. Sein ehemaliges Amt sei zur »Beute von Parteien" geworden. [...] Von Gerald Praschl.

Zum SuperIllu-Artikel

Zum Beitrag von Michael Beleites in HuG

 

geschichtspuls, 23. September 2010

Tal der Ahnungslosen?

‘Horch und Guck’ (Nr. 69): Die Medienlandschaft der DDR und ihre Folgen
Im Schwerpunktthema der neuen Ausgabe (Nr. 69) von ‘Horch und Guck – Zeitschrift zur kritischen Aufarbeitung der SED-Diktatur’ geht es um die Medien in der DDR. Sie sollten gemäß der SED-Klassenkampfrhetorik die “schärfste Waffe der Partei” sein. Unabhängigkeit war unerwünscht, Parteilichkeit und Staatstreue wurden zur Pflicht eines jeden Journalisten erklärt. Das Schwerpunktthema im Heft 3/2010 zeigt, wie Massenmedien und Zensur im SED-Staat funktioniert haben und wie das untergegangene totalitäre System über seine nur äußerlich gewendeten Protagonisten weit in unsere demokratische Gegenwart hineinwirkt.

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RBB-Zeitpunkte, 15. August 2010

Die Courage der Solidarnosc
Anna Walentynowicz und der Streik auf der Lenin Werft vor 30 Jahren
Bericht von Doris Liebermann

"Weitere Informationen über Anna Walentynowicz in der Zeitschrift Horch und Guck, Heft 68 2/2010"

Link zum Artikel (nicht mehr verfügbar)

Link zum Beitrag über Anna Walentynowicz in HuG

 

Basedow 1764 Weblog, 26. März 2010

Zu loben ist endlich einmal die Zeitschrift „Horch und Guck“, vom „Bürgerkomitee 15. Januar“ herausgegeben (Datum der Besetzung des MfS in der Berliner Normannenstraße). Ich finde in nahezu jeder Ausgabe Lesenswertes....

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Märkische Allgemeine, 28. November 2009

Courage trotz Angst

Debatte über Widerstand in der Prignitz vor 1989

Über "Opposition und Widerstand in der Prignitz" sprach der Historiker Christian Halbrock von der Birthler-Behörde am Donnerstag beim 7. Themenabend im gut besuchten Café des Perleberger DDR-Geschichtsmuseums. Von Wolfram Hennies

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Deutschland-Radio Kultur, 18. September 2008, 6.15 Uhr

"Jacke wie Hose? Die Kleiderordnung der SED-Diktatur"

Das Bürgerkomitee "15 Januar" e.V. Berlin und die Redaktion HORCH UND GUCK luden ein zur Präsentation des  Heftes 61.

Beitrag zur Veranstaltung von Horch und Guck vom 17. September 2008 in Berlin.
Von Dorothea Jung

mp3-Datei

 

FAZ, 13. Oktober 2008

"Wider die zerrüttende Besserwisserei"

Von sozialistischer Bekleidungskultur und anderen Missetaten Von Ingeborg Harms

Mit verschärften Zukunftsbedingungen, dem Einbruch der Werte, dem Verschwinden des Gewohnten, allseitiger Existensgefährdung und einem ungewissen Ausblick haben es die früheren Ostblockländer schon seit zehn Jahren zu tun. ..."

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Die Welt, 15. Juli 2008

"Fall eines Gotteshauses und Versagen der Kirche"

1985 wurde im Berliner Todesstreifen die Versöhnungskirche gesprengt. Der kippende Kirchturm ist zu einem Symbolfoto des DDR-Grenzregimes geworden. Eine neue Studie zum Fall des Gotteshauses übt scharfe Kritik am Verhalten der evangelischen Kirche in Ost und West. Von Sven Felix Kellerhoff.

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Märkische Allgemeine, 13. Juni 2008

"AUFARBEITUNG: Gedemütigt und weggesperrt"

Der § 249 im DDR-Strafrecht

POTSDAM / TELTOWER VORSTADT - Wenn „Von Asozial bis Zwangsarbeit. Die soziale Repression in der DDR“ die Rede ist, ahnt der politisch und historisch informierte Zeitgenosse zwar den diesem Thema innewohnenden Spannungsgehalt. Trotzdem war es überraschend, wie schnell die Mittwochsveranstaltung in der Landeszentrale für politische Bildung an den Rand eines Eklats geriet.  Von Lothar Krone

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taz, 22. Dezember 2007

Ältlicher Liebling

Schriften zu Zeitschriften: "Liebling" geht an den Start und "Horch und Guck" knöpft sich Markus Peichl vor

Der Mann von fünfzig Jahren ist krisenanfällig - noch mehr als sonst, muss man korrekterweise hinzufügen. Hat er in frühen Jahren Großes vollbracht, verschärft das die Lage zusätzlich - ungerechterweise, zugegeben. Markus Peichl feiert im kommenden Jahr seinen 50. Geburtstag. [...]
Wehmut befällt einen, sobald man auf das frühere Leben des Markus P. stößt. Wie im frisch erneuerten Magazin Horch und Guck, das sich unter diesem possierlichen Titel seit Jahren der Aufarbeitung der DDR-Geschichte widmet, jetzt etwa in Frank Joestels Bericht von einer abenteuerlichen Peichl-Aktion im Frühjahr 1988. [...]
Von Alexander Camann

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