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Heft 67 erscheint am 1. März 2010
Der Osten im Westen
Blicke "von drüben" auf die DDR
Man sprach dieselbe Sprache, aber verstand einander dennoch nicht.
Während viele DDR-Bürger sich selbstverständlich über das Westfernsehen informierten und auch am politischen Geschehen in der Bundesrepublik Anteil nahmen, nahm das Interesse der Westdeutschen am Leben in der DDR mit der Dauer der Teilung ab.
Wie fremd wurde man sich durch die Gegensätzlichkeit der Erfahrungswelten? Welches Bild vom Osten war im Westen prägend?
Welche Rolle spielten DDR-Flüchtlinge im Westen? Und woher rühren die kulturellen Missverständnisse, die sich nach der Wiedervereinigung zeigten und bis heute fortwirken?
HORCH UND GUCK widmet sich diesem Schwerpunktthema im Heft 67 (1/2010), das am 1. März 2010 erscheint.
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Heft 68 erscheint am 1. Juni 2010
Recht und Gerechtigkeit
Die Justiz und das Erbe der Diktatur
"Wir wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat." Dieser Enttäuschung, Resignation und auch Anklänge von Ohnmacht ausdrückende Ausspruch Bärbel Bohleys ist verbunden mit der unbefriedigenden Sühne kommunistischer Verbrechen und alltäglicher Eingriffe und den Umdeutungen der einstigen Täter nach der deutschen Vereinigung. Inzwischen sind es oft frühere Systemträger der SED-Diktatur, die sich – nicht selten in zynisch wirkender Weise – auf den Rechtsstaat berufen.
Knapp zwanzig Jahre nach den ersten Strafverfahren gegen DDR-Systemträger ist es an der Zeit nachzufragen, welche Wirkung der Rechtsstaat bei der Bewältigung politisch bedingten Unrechts tatsächlich entfalten konnte, und in welchem Verhältnis dazu die Bewertungen und Wahrnehmungen verschiedener Akteursgruppen stehen. Wie wirk(t)en sich die Ergebnisse strafrechtlicher Verfahren, aber auch der Rechtsprechung in Fragen der Rehabilitierung und Entschädigung in der Gesellschaft aus?
HORCH UND GUCK widmet sich diesem Schwerpunktthema im Heft 68 (2/2010), das am 1. Juni 2010 erscheint.
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